2. Bundesliga Nord in Erkner

Erkner Teamfoto 300x225 - 2. Bundesliga Nord in Erkner

Nach den vorherigen virtuellen Wettkämpfen stand am zweiten Septemberwochenende der erste und einzige richtige Triathlonwettkampf der 2. Bundesliga Nord im Rahmen des 4. Stadler-Erkner-Triathlon an. Das eigentliche Format waren 750m Schwimmen, 28km Rad mit Windschattenfreigabe und 3,6km Laufen. In der Rennwoche wurde dies richtigerweise durch die DTU aufgrund einiger Gefahrenstellen auf der Radstrecke in ein Rennen mit Windschattenverbot abgeändert.

Für uns startete das Wettkampfwochenende bereits am Freitagmittag mit der Anreise nach Berlin. Nach der Ankunft in unserer Unterkunft für die nächsten beiden Tage wurde die Beine erstmal mit einem kleinen Läufchen in der Umgebung gelockert und der Abend gemeinsam mit einem Abendessen für Feinschmecker abgerundet. Am Samstag machten wir uns am Vormittag auf den Weg nach Erkner, um die Örtlichkeiten des Wettkampfes auszukundschaften. Es wurde zuerst ein wenig im See geplantscht und anschließend die Radstrecke begutachtet, die insbesondere 2 Schlüsselstellen hatte, auf denen auch ein striktes Überholverbot im Rennen einzuhalten war. Der Nachmittag hielt dann noch eine Überraschung bereit, indem das Wettkampfformat abermals abgeändert wurde und es nun keinen Massenstart beim Schwimmen mehr geben sollte, sondern fünf Startgruppen, die in Abständen von 30 Sekunden auf die Strecke gehen sollten. Die daraus möglichen Änderungen für die Renndynamik wurden beim gemeinsamen Abendessen beim Italiener durchgesprochen bevor es zeitnah ins Bett ging, um fit für den Wettkampftag zu sein.

Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück ging es frühzeitig zur Wettkampflocation. Aufgrund der immer noch vorherrschenden Coronapandemie gab es einige Regeln, die eingehalten werden mussten, wie das Tragen einer Maske in der Wechselzone und bis in den Startbereich. Nach dem Einchecken der Räder und letzten Startvorbereitungen waren wir bereit für eine Stunde Vollgas. Den Wettkampf kann man im Nachhinein eher in die Kategorie Pleiten, Pech und Pannen einsortieren. Bereits vor dem Start haben sich Daniel, Fabian, Justus und Niklas ziemlich verpokert, indem sie trotz Neo-Erlaubnis auf diesen verzichtet haben. Was folgte war eine Klatsche für die 3 Fische im Wasser und ein ziemlich bescheidener Start in den Wettkampf. Justus erwischte beim Schwimmen einen rabenschwarzen Tag und konnte seine gute Schwimmleistung des Swim&Run nicht bestätigen. Einzig Julian nutzte den Neo und lieferte eine 1a Schwimmzeit ab. Julian lieferte auch auf dem Rad wie gewohnt seine Leistung und setzte den besten Radsplit des Teams. Niklas stieg nach dem schlechten Schwimmen auch mit schlechten Beinen aufs Rad und wurde schon früh von der Radrakete Philip Fahrenholz eingesammelt und konnte nur einige Kilometer das Tempo mitgehen bevor er diesen Zug ziehen lassen musste. Zu allem übel kam von hinten eine größere Gruppe, die das Windschattenverbot eigenhändig aufgehoben hatte und sammelte ihn kurz vor der Wechselzone ein. Daniel konnte seine starke Radform auch nicht unter Beweis stellen, da ihm zu allem übel 2x die Kette beim Antreten absprang. Nach dem Wechsel in die Laufschuhe konnte Niklas beim Lauf durch die Erkner Innenstadt erneut unter Beweis stellen, dass er zurzeit der stärkste Läufer des Teams ist und noch einige Plätze nach vorne gut machen und am Ende Platz 29 belegen. Eine Platzierung, die am Ende deutlich hinter dem ist, was aufgrund der Trainingsergebnisse möglich gewesen wäre. Julian lieferte eine rundum starke Leistung ab und erzielte die beste Einzelplatzierung mit Rang 27. Fabian lieferte ein sehr solides Laufen ab und wurde am Ende 36. Als vierter Athlet für die Wertung kam Justus auf Rang 55 in die Wertung. Nur einen Platz dahinter finishte Daniel das Rennen auf Platz 56.

Am Ende sprang ein 9. Platz in der Teamwertung heraus, welcher im Vorhinein sicherlich zufriedenstellend gewesen wäre. Mit den eigenen Fehlern/Pech im Rennen bleibt aber der Beigeschmack, dass deutlich mehr drin gewesen wäre für das Team. Schwamm drüber, 2021 zählt es. Die Vorbereitungen auf eine erfolgreiche Saison 2021 starten jetzt.